{{postCount}} 5 gute Gründe für eine Reise nach Sardinien

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Gute Gründe
für eine Reise nach Sardinien

Nicht nur die zweitgrößte Insel des Mittelmeers, sondern auch sonst eine ganz große Nummer: mit smaragdgrünem Meer, unzähligen Badebuchten, köstlicher Küche, Wanderwegen durch duftende Macchia und echt italienischer Kleinstadtromantik

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Cala Luna und andere Traumstrände

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Karibikfeeling im Mittelmeer: Cala Luna auf Sardinien
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La Pelosa
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Die Höhlen am Cala Luna
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La Pelosa

Italiener, die in der Karibik oder in der Südsee Urlaub machen, erkennt man an folgendem Ausspruch: „Ist ja ganz schön hier, aber kein Vergleich mit Sardinien!“ Darin steckt nicht nur Heimatliebe, sondern auch ein Funken Wahrheit, denn schönere Strände als auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel findet man tatsächlich nicht so schnell: geschwungene Buchten, pudriger Sand, dahinter duftende Macchia. Und, ganz wichtig: kristallklares Meer in den leuchtendsten Türkis- und Smaragdfarben. Denn weil sich nur wenige Flüsse ins Meer ergießen, gelangen kaum trübende Partikel ins Wasser. Die Cala Luna im Golf von Orosei – nur per Boot oder Wanderung zu erreichen – ist ein Paradebeispiel für einen solchen sardischen Strand. Doch sie ist bei Weitem nicht der einzige. Packen Sie die Badehose ein!

Der besondere Tipp: Altstadt von Orosei

Nach einem Strandtag abends durch die sardischen Städtchen zu bummeln, macht immer Laune! Orosei zum Beispiel eignet sich mit seiner historischen Altstadt, den vielen Kirchen, den hübschen Patrizierpalazzi und den netten Restaurants und Bars bestens. Unser Tipp: das Miniaturtheater-Museum Don Nanni Guiso.

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Bosa sehen und seufzen

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Die Brücke über den Temo: Durch Bosa fließt Sardiniens einziger schiffbarer Fluss

An der Westküste Sardiniens liegt mit Bosa ein ganzes Städtchen im Dornröschenschlaf. Träge fließt der Fluß Temo hindurch. Halb verfallene Gerberhäuser und Zitronenbäume säumen ihn. Am anderen Ufer stehen Bürgerhäuser mit vornehm abblätternden Fassaden. Um die Mittagszeit kommen die Fischer in ihren blau-weißen Booten den Temo hinauf­getuckert und hieven Eimer voller Langusten an Land, die sie an der Küste zwischen Bosa und Alghero gefangen haben. Vor den Häusern sitzen alte Frauen und sticken, und in den Bars wird Malvasia di Bosa ausgeschenkt, ein Süßwein. Romantischer kann Sardinien nicht werden.

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Wandern zwischen Himmel und Meer

Wie das duftet! Warm und würzig nach wildem Fenchel und Thymian, nach Myrte und Rosmarin. Unter Steineichen geht es über karstige Hochplateaus und dann steil bergab zur Cala Goloritzé: Die türkis schimmernde Badebucht am Fuße steiler Felswände ist der perfekte, weil sehr erfrischende Schlusspunkt der Tour; von hier kann man per Boot in den nächsten Ort zurücktuckern. Wandern in Sardinien ist ein besonderes Vergnügen. Speziell an der Ostküste, in den Berglandschaften von Supramonte und Gennargentu, gibt es zahlreiche Wanderrouten. Sie führen an die Küste, durch schattige Karstschluchten wie die Gola di Gorropu oder durch Flusslandschaften am Flumineddu oder am Riu Calaresu. Ein absolutes Highlight ist die Tour nach Tiscali, einem völlig einsam in den Bergen gelegenen Nuraghendorf, das in einer eingestürzten Doline liegt.

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Schnorcheln? Glasklar!

Auf Sardinien fühlt sich Schnorcheln an, als schwebte man durch die Luft – so klar ist das Meer. Felsküsten und Unterwasserhöhlen machen Sardinien zusätzlich zum perfekten Spielplatz für alle, die gern mit Flossen und Taucherbrille ins Wasser gehen. Besonders schön zum Schnorcheln sind die kleinen Inseln des Archipels von La Maddalena, einem Nationalpark mit üppigem Fischreichtum. Hier gibt es richtig was vor die Taucherbrille! Auch die Grotten und Klippen der Küste der Ogliastra eignen sich bestens sowie die versteckten, kleinen Strände bei Villasimius im Inselsüden.

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Culurgiones, amore mio!

Auf die Idee muss man erst mal kommen: Teigtaschen aus frischer Pasta mit gestampften Kartoffeln zu füllen, mit wilder Minze und Pecorino­käse zu würzen und mit gedünsteten Tomaten zu servieren. Culurgiones, die sardische Variante der Festland-Ravioli, sind ein Hochgenuss. Sollten sie mal nicht auf der Karte stehen, können Sie auch auf Malloreddus ausweichen (reisförmige Pasta mit Wurstragout), auf Porcheddu (vor offenem Feuer gegrilltes Spanferkel) oder auf Pane Frattau, knuspriges Fladenbrot, das mit Tomatensugo und pochiertem Ei belegt wird. Wir wünschen in jedem Fall schon mal buon appetito!

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