{{postCount}} Wo uns die Augen übergehen

 

Reisefieber

Wo uns die Augen übergehen

Leute, lasst uns losfahren! Die Welt ist wunderschön und will von uns entdeckt werden. Wo fangen wir an? Am besten mit ein paar Anregungen von nah und fern.

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Vietnam, Halong-Bucht

Kreuzfahrt ins Grüne

Dicht bewaldete Inseln mit geheimnisvollen Grotten und rauschenden Wasserfällen. Dschungelgrün auf Kalksteinfelsen. Dazu leuchtend weiße Sandstrände, ein Meer, das in den schönsten Smaragdtönen schimmert, und schwimmende Dörfer: Die Halong Bay im Norden Vietnams ist UNESCO-Welterbe und eine Naturlandschaft von einmaliger Schönheit. Besonders intensiv erlebt man sie an Bord der kleinen Kreuzfahrtschiffe, die zu ein- oder auch mehrtägigen Törns durch das grüne Paradies starten. Wer die Halong Bay lieber für sich hat: Wie wäre es mit einer Kajakfahrt?

 


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Der besondere Tipp
Cát Bà heißt die größte Insel in der Halong Bay. Highlight dort: der gleichnamige Nationalpark, in dem Makaken heimisch sind. Und Seepferdchen!

Italien, Marken

Der Herr ist mein Fels

Der Glaube versetzt nicht nur Berge; er hilft sicher auch beim Bau von Kirchen in unwegsamer Berglandschaft. Auf Wunsch von Papst Leo XII. hat der Architekt Giuseppe Valadier dieses achteckige Wallfahrtskirchlein vor
200 Jahren passgenau in eine Höhle in der Felsschlucht Gola della Rossa e di Frasassi gesetzt – im Apennin der Marken. Das Bleidach über der Fassade aus Travertin scheint den Stein zu berühren; innen wacht eine vom Meisterbildhauer Canova geschaffene Madonna aus Carrara-Marmor über dem Altar. In der mächtigen Bergnatur wirkt das Kirchlein tatsächlich wie von Gotteshand gebaut. Und ist Ziel für Gläubige, Wanderer und Architekturliebhaber zugleich.
 


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Der besondere Tipp
Schönste Stadt der Marken: Urbino mit prächtiger
Renaissancekunst und jungem Universitätsspirit.

Pamukkale, Türkei

Weiße, warme Watteburg

Toll, was der Natur so quasi nebenbei gelingt: die Kalksteinterrassen von Pamukkale zum Beispiel, die zwischen Izmir und Antalya etwas abseits der Küste in der Sonne glitzern. Entstanden sind die stufenartigen Becken, weil das aus der Erde sprudelnde, warme und kalkhaltige Thermalwasser verdunstete und der Kalk die Landschaft formte. Ihrem Aussehen verdanken die Terrassen ihren türkischen Namen Pamukkale – Watteburg auf Deutsch. Zum Schutz der Terrassen darf man dort nicht mehr baden, dafür aber im „Kleopatra Pool“ oben auf dem Plateau, wo man sich zwischen den Säulen der antiken Stadt Hierapolis im Wasser aalt. Oder man genießt das Spektakel per Heißluftballon.
 


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Der besondere Tipp
Die Ruinen des griechisch-römischen Ephesus mit Tempeln
und Kirchen sind UNESCO-Welterbe – und ein Muss für Türkeireisende.

Sachsen, Kromlau

Rundum romantisch

200 Hektar Parklandschaft voller Azaleen und Rhododendren sowie 8,5 Kilometer frisch restaurierte Spazierwege wären Gründe genug, mal in Kromlau in der Oberlausitz vorbeizuschauen. Doch dann gibt es im gleichnamigen Park auch noch den Rakotzsee. Und über dem Rakotzsee die Rakotzbrücke. Die frei spannende Bogenbrücke führt in makellosem Halbrund über das Wasser – und bildet so mit ihrem Spiegelbild einen perfekten Kreis. Durch den fällt der Blick auf ein Ensemble aus Basaltsäulen, das einer Orgel ähnelt. Alles kein Zufall, sondern ein Paradebeispiel für die romantische Gartenarchitektur des 19. Jahrhunderts. Ach, malen müsste man können!

 


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Der besondere Tipp
In Löbau steht mit dem Haus Schminke eine der bedeutendsten deutschen Architekturschöpfungen der Moderne.

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